Arbeitskleidung für Lebensmittelproduktion, Verarbeitung und Hygienezonen
Unternehmen die Lebensmittel produzieren, verarbeiten oder vertreiben sind verpflichtet Arbeitsbekleidung nach HACCP-Richtlinien zu tragen um Lebensmittel vor Kontamination zu schützen. Die Bekleidung entspricht den Hygienerisikoklassen 1, 2 und 3. Strapazierfähige Materialien und solide Verarbeitung zeichnen die HACCP-Bekleidung aus.
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Berufsbekleidung für die Lebensmittelindustrie
Ob Lebensmittelproduktion oder Lebensmittelverarbeitung: Die passende Berufsbekleidung unterstützt Mitarbeitende bei ihren täglichen Aufgaben und sorgt gleichzeitig für ein einheitliches, professionelles Erscheinungsbild. Je nach Arbeitsbereich können unterschiedliche Kleidungsstücke wie Kittel, Jacken, Hosen oder Latzhosen eingesetzt werden.
HACCP-Kleidung für hygienische Arbeitsbereiche
In hygienisch sensiblen Bereichen spielt HACCP-Kleidung eine wichtige Rolle. Sie ist darauf ausgelegt, den Anforderungen der Lebensmittelbranche gerecht zu werden und Arbeitsprozesse in Produktion und Verarbeitung zu unterstützen. HACCP-Kittel, Jacken und Hosen lassen sich je nach Einsatzbereich kombinieren und bieten eine praktische Grundlage für professionelle Hygienebekleidung.
Häufige Fragen zur Berufsbekleidung in der Lebensmittelindustrie
Welche Hygienerisikoklassen gibt es in der Lebensmittelindustrie?
Risikoklasse RK1 (Geringes Hygienerisiko)
Beim Vorliegen eines geringen Hygienerisikos (Umgang mit nicht leicht verderblichen Lebensmitteln oder verpackten Lebensmitteln) kann die Schutzfunktion der Arbeitsbekleidung dem Lebensmittel gegenüber gering sein, wenn es durch die Verpackung hinreichend geschützt ist.
Risikoklasse RK2 (Hohes Hygienerisiko)
Beim Vorliegen eines hohen Hygienerisikos (Umgang mit unverpackten leicht verderblichen Lebensmitteln) muss die Schutzfunktion hoch sein. Zu dieser Gruppe zählen auch Tätigkeiten, bei denen Lebensmittel technologisch/handwerklich bearbeitet werden und im Rahmen dieser Maßnahmen eine gezielte Beeinflussung der originären Keimflora erfolgt (z. B. durch Erhitzen, Salzen, chemische Konser vierung oder Trocknung).
Risikoklasse RK3 (Höchstes Hygienerisiko)
Beim Vorliegen des höchsten Hygienerisikos (Umgang mit unverpackten verzehrfertigen, sehr leicht verderblichen Lebensmitteln) muss eine sehr hohe Schutzfunktion sichergestellt sein, da die Lebensmittel technologisch nicht stabilisiert werden und Mikroorganismen einschließlich Krankheitserreger sich gegebenenfalls vermehren können.